Tango – Der leidenschaftliche Tanz

Der Tango ist ein lateinamerikanischer und spanischer Tanz. Er wird auch Tango Argentino genannt und wird mit genau festgelegten Schritten, Figuren und Techniken getanzt. Man nennt ihn auch Bühnentango, der eine festglegte und stardardartige Choriografie hat. Der Tanz setzt sich aus Schrittelementen, Drehungen und Techniken zusammen, die man miteinander kombiniert. Heute lernt man an den Tanzschulen natürlich auch mit den Tanzlehrern den Tango in jedem Standardtanzkurs. Man brachte eine Neuentwicklung des Tanzes auf den Markt und lernt heute so den Tango mit als Standardtanz. Man muss den Tanzfluss aufrechterhalten und zum Beispiel kann man diesen dann auch gegen den Urzeigersinn tanzen.

Foto: Wolfgang Pfensig / pixelio.de

Der Tango wird aus mehreren Tanzvarianten zusammengesetzt. Das heißt, dass es neben diesem Standardtanz auch noch andere Techniken gibt. Milonga ist eine davon und der Tango-Walzer. Neben diesen beiden Techniken gibt es auch noch den Candombe und den richtigen Standardtango.

Ich beschreibe nun die Milonga, die ihren Namen vom Ort des Tanzes abbekommen hat. Hier wird wesentlich schneller und mit mehr Betonung getanzt. Egal ob man sie ohne oder mit einer Schrittverdopplung tanzt, sie wirkt schneller und elegant. Ein Gegensatz bietet der Tango-Walzer, der auch Vals genannt wird. Hier gibt es einen großen Rythmusunterschied und eine andere Geschwindigkeit.

Es gab sehr große Erfolge des Tango auch in Deutschland. Berin ist die Stadt, in der zuerst festgestellt wurde, wie beliebt und bekannt der Tango ist. Dies alles geschah im Jahre 1982 auf dem Horizonte Festival der Weltkulturen. Hier hatte man den Schwerpunkt Lateinamerika gewählt und deshalb stand auch der Tango im Mittelpunkt und erlangte so seinen Durchbruch. Auch in Paris breitete sich zu dieser Zeit der Standardtanz schnell aus und wurde bekannt und geliebt.

Luis Borda ist einer der bekanntesten und beliebtesten Tangokomponisten. 12 Tangos, dieser Dokufilm wurde von ihm musikalisch begleitet. Seit 2009 gilt der Tango als ein Kulturerbe der Menschheit und zählt nun zu dem UNESCO. Darauf kann man stolz sein. Der Tango hat schon sehr viele Paare glücklich gemacht. Die geschmeidige Tanzform und der Rythmus mit dem man über die Bühne gleitet, sind atemberaubend. Man kann sich frei fühlen und bei der Musik, die dazu spielt, fühlt man sich wie in Lateinamerika oder in Spanien, der Heimat des Tangos. Es gibt sehr viele verschiedene und unterschiedliche Varianten, doch die Schrittfolge bleibt immer wieder gleich. Egal ob man das Tempo verlangsamt oder den Rythmus beibehält. Es gibt sehr viel, was man bei dem Tango entdeckt. Er ist eine Bereicherung an die Menschheit.